ePrivacy and GPDR Cookie Consent by Cookie Consent Impfzentrum Bamberg | FAQs - Häufig auftretende Fragen

FAQs - Häufig auftretende Fragen

Hier finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen.

Impfzentrum Bamberg, Emil-Kemmer-Str. 33, 96103 Hallstadt.

Außenstelle ZOB, Promenadestr. 6a, 96047 Bamberg. Achtung ab 06.12.21 in der Konzerthalle Bamberg, Mußstr. 1, 96047 Bamberg.

Hausärztin/Hausarzt.

Bei der Buchung handelt es sich um eine reine Terminzeitbuchung. Die weiteren Einzelheiten zu Ihrer Impfung erfahren Sie vor Ort.

Nein. Eine Impfpflicht gibt es in Deutschland grundsätzlich nicht. Davon ausgenommen ist nur die von der der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Masern-Impfung, die seit dem 1. März 2020 bei allen Kindern ab dem ersten Geburtstag beim Eintritt in den Kindergarten oder die Schule vorgewiesen werden muss. 

Bitte registrieren Sie sich mit einer anderen/neuen E-Mail-Adresse im System. Oder nutzen Sie die offenen Impfstunden in der Konzerthalle Bamberg.

Im Impfzentrum Bamberg sind keine Corona Abstriche, bzw. sog. (Schnell-)Tests möglich.

Die Adresse der COVID-19 Abstrichstelle lautet:

 COVID-19 Abstrichstelle Bamberg
 Am Sendelbach 15
 96050 Bamberg

In der COVID-19 Abstrichstelle für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bamberg können Abstriche von Personen entnommen werden, die gesund, symptomlos und fieberfrei sind. Abstriche nach Warnung durch die Corona-WarnApp und Abstriche für Kontaktpersonen können hier nicht durchgeführt werden. Bei großem Zulauf muss die Abstrichstelle sich vorbehalten, den Zugang auch vor 18 Uhr zu schließen, um in der verbleibenden Zeit die Wartenden noch testen zu können. Bitte bringen Sie zu Untersuchung Ihre Versichertenkarte und Ihren Personalausweis mit.

Nein

Ob es sich um eine Erstimpfung, Zweitimpfung oder Auffrischungsimpfung handelt, kann im System nicht einzeln hinterlegt werden. Wer sich zur Booster-Impfung anmelden möchte, achtet deshalb auf ausreichend Abstand zur letzten Impfung.

Das hängt davon ab, welche Impfstoffe wie verfügbar sind. Grundsätzlich entscheidet der behandelnde Arzt im Rahmen der Therapiefreiheit über die konkrete Durchführung der Impfung.

BioNTech: Frühestens 3 Monate nach Zweitimpfung

AstraZeneca: Frühestens 3 Monate nach Zweitimpfung

Moderna: Frühestens 3 Monate nach Zweitimpfung

Johnson & Johnson: vier Wochen nach Impfung

Impfkomplikationen sind über das normale Maß einer Impfreaktion hinausgehende Folgen der Impfung, die den Gesundheitszustand der geimpften Person deutlich belasten. In den umfangreichen klinischen Prüfungen vor der Zulassung wurden nach Gabe des hier besprochenen mRNA-Impfstoffes keine Komplikationen wie zum Beispiel schwerwiegende Autoimmunreaktionen oder schwerwiegende neurologische Komplikationen im ursächlichen Zusammenhang mit der Impfung berichtet. Grundsätzlich können aber – wie bei allen Impfstoffen – in sehr seltenen Fällen eine Überempfindlichkeitsreaktion (allergische Sofortreaktion bis hin zum Schock) oder andere Komplikationen nicht ausgeschlossen werden. Wenn nach einer Impfung Symptome auftreten, welche die oben genannten schnell vorübergehenden Lokal- und Allgemeinreaktionen überschreiten, steht Ihnen Ihre Hausärztin / Ihr Hausarzt selbstverständlich zur Beratung zur Verfügung. Bei schweren Beeinträchtigungen begeben Sie sich bitte umgehend in ärztliche Behandlung.
Es besteht die Möglichkeit, Nebenwirkungen auch selbst zu melden unter https://nebenwirkungen.bund.de

Der hier besprochene mRNA-COVID-19-Impfstoff ist ein gentechnisch hergestellter Impfstoff, der auf einer neuartigen Technologie beruht. Weitere mRNA-Impfstoffe werden geprüft, sind aber derzeit noch nicht zugelassen. mRNA (Boten-RNA oder messenger Ribonukleinsäure) ist die „Bauanleitung“ für jedes einzelne Eiweiß des Körpers und ist nicht mit der menschlichen Erbinformation — der DNA — zu verwechseln. Im RNA-Impfstoff gegen COVID-19 ist eine „Bauanleitung“ für einen einzigen Baustein des Virus (das sogenannte Spikeprotein) enthalten. Dieses Spikeprotein ist für sich alleine harmlos. Der Impfstoff ist somit nicht infektiös. Die im Impfstoff enthaltene mRNA wird nicht ins menschliche Erbgut eingebaut, sondern im Körper nach einigen Tagen abgebaut. Dann wird auch kein Viruseiweiß mehr hergestellt. Die nach der Impfung vom eigenen Körper (in Muskelzellen an der Impfstelle und in bestimmten Abwehrzellen) gebildeten Spikeproteine werden vom Immunsystem als Fremdeiweiße erkannt, dadurch werden spezifische Abwehrzellen aktiviert: es werden Antikörper gegen das Virus sowie Abwehrzellen gebildet. So entsteht eine schützende Immunantwort. Für einen ausreichenden Impfschutz muss der Impfstoff zweimal im Abstand von 3 Wochen verabreicht werden. Dabei wird der Impfstoff in den Oberarmmuskel gespritzt.

Coronaviren sind seit Jahrzehnten bekannt. Seit dem Jahreswechsel 2019/2020 zirkuliert weltweit ein neuartiges Coronavirus, das SARS-Coronavirus-2 (SARS-CoV-2), welches der Erreger der Krankheit COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) ist. Zu den häufigen Krankheitszeichen von COVID-19 zählen trockener Husten, Fieber (über 38 °C), Atemnot sowie ein vorübergehender Verlust des Geruchs- und Geschmackssinnes. Auch ein allgemeines Krankheitsgefühl mit Kopf- und Gliederschmerzen, Halsschmerzen und Schnupfen werden beschrieben. Seltener berichten Patienten über Magen-Darm-Beschwerden, Bindehautentzündung und Lymphknotenschwellungen. Folgeschäden am Nerven- oder Herz-Kreislaufsystem sowie langanhaltende Krankheitsverläufe sind möglich. Obwohl ein milder Verlauf der Krankheit häufig ist und die meisten Erkrankten vollständig genesen, sind schwere Verläufe mit Lungenentzündung, die über ein Lungenversagen zum Tod führen können, befürchtet. Neben dem Vermeiden einer Infektion durch Beachtung der AHA + A + L-Regeln (Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen, Corona-Warn-App herunterladen, regelmäßig lüften) bietet die Impfung den bestmöglichen Schutz vor einer Erkrankung.

Die Impfung in den bayerischen Impfzentren oder durch bayerische mobile Impfteams ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos – unabhängig vom Versicherungsstatus.

Nach der Impfung mit dem mRNA-Impfstoff kann es als Ausdruck der Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff zu Lokal- und Allgemeinreaktionen kommen. Diese Reaktionen treten meist innerhalb von 2 Tagen nach der Impfung auf und halten selten länger als 1 bis 2 Tage an. Sehr häufig werden bei den Geimpften in der bisher mehrmonatigen Beobachtungszeit Schmerzen an der Einstichstelle (bis zu 83 % der Geimpften), Abgeschlagenheit (bis zu 59 %), Kopfschmerzen (bis zu 52 %), Muskelschmerzen (bis zu 37 %), Frösteln (bis zu 35 %), Gelenkschmerzen (bis zu 22 %), Fieber (bis zu 16 %) und Durchfall (bis zu 11 %) berichtet. Erbrechen tritt häufig auf (bis zu 2 %), Lymphknotenschwellungen gelegentlich (weniger als 1 %). Die meisten Reaktionen sind bei älteren Personen etwas seltener als bei jüngeren Personen zu beobachten. Die Impfreaktionen sind zumeist mild oder mäßig ausgeprägt und treten etwas häufiger nach der zweiten Impfung auf.

Für Auffrsichimpfungen steht täglich ein mRNA-Impfstoff zur Verfügung.

Für Erstimpfungen stehen ein mRNA-Impfstoff und der Vektorimpfstoff Johnson & Johnson zur Verfügung

Jede und jeder Impfwillige ab dem 18. Lebensjahr, sofern der vorgegebene Abstand zur Zweitimpfung vorliegt.

Der Arzt informiert den Patienten. Zur Vorbereitung können Sie sich bereits Aufklärungsbögen und Informationsmaterial über den Downloadbereich der Website herunterladen.

Der COVID-19-mRNA-Impfstoff ist für Personen ab 16 Jahre zugelassen, und mittelfristig ist das Ziel, allen Menschen über 16 Jahren eine Impfung gegen COVID-19 anbieten zu können. Da zu Beginn jedoch nicht ausreichend Impfstoff für die Versorgung aller zur Verfügung steht, sollen vordringlich Personen geimpft werden, die entweder ein besonders hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf von COVID-19 aufweisen (also z. B. ältere Personen), die aufgrund ihrer Berufstätigkeit ein besonders hohes Risiko haben, sich mit SARS-CoV-2 anzustecken oder die aufgrund ihrer Berufstätigkeit Kontakt zu besonders durch COVID-19 gefährdeten Personen haben. Dies ist die Einschätzung der STIKO (Ständige Impfkommission beim Robert Koch-Institut) unter Berücksichtigung des gemeinsam mit dem Deutschen Ethikrat und der Leopoldina erstellten Positionspapiers.

Bitte registrieren Sie sich online im bayerischen Impfregistrierungsportal. Den Link finden Sie unter Registrierung und Infos zur Terminvergabe. Impfwillige ab 70 Jahren können weiterhin ohne Termin zum Impfzentrum kommen. Sie werden vor Ort vorrangig behandelt. 

Außenstelle Konzerthalle Bamberg: Erst-, Zweit- und Auffrischimpfung ohne Anmeldung und ohne Terminvergabe

Bei der Anmeldung im Impfzentrum Bamberg gleicht das Personal die Daten ab. Dabei muss unter anderem ein Aufklärungsbogen ausgefüllt werden. Der Arzt bespricht mit dem Impfwilligen die medizinische Vorgeschichte und informiert ausführlich über die Impfung. Für das persönliche Gespräch soll genug Zeit bleiben.

Nach Unterzeichnung der Einverständniserklärung wird der Impfwillige geimpft. Danach verbringt die geimpfte Person zur medizinischen Überwachung noch rund eine halbe Stunde in einem Beobachtungsraum. Im Anschluss kann die Heimfahrt angetreten werden.

Wenn Sie nach einer früheren Impfung oder anderen Spritze ohnmächtig geworden sind oder zu Sofortallergien neigen, teilen Sie dies bitte der Impfärztin / dem Impfarzt vor der Impfung mit. Dann kann sie / er Sie nach der Impfung gegebenenfalls länger beobachten. Zu anderen Impfungen soll ein Abstand von mindestens 14 Tagen eingehalten werden. Nach der Impfung müssen Sie sich nicht besonders schonen. Bei Schmerzen oder Fieber nach der Impfung (s. „Welche Impfreaktionen können nach der Impfung auftreten?“) können schmerzlindernde / fiebersenkende Medikamente (z. B. Paracetamol) eingenommen werden. Ihre Hausärztin / Ihr Hausarzt kann Sie hierzu beraten.

Der ausreichende Impfschutz beginnt 7 Tage nach der 2. Impfung. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind etwa 95 von 100 geimpften Personen vor einer Erkrankung geschützt. Wie lange dieser Schutz anhält, ist derzeit noch nicht bekannt. Da der Schutz nicht sofort nach der Impfung einsetzt und auch nicht bei allen geimpften Personen vorhanden ist, ist es auch trotz Impfung notwendig, dass Sie sich und Ihre Umgebung schützen, indem Sie die AHA + A + L-Regeln beachten.

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